Die EWE NETZ GmbH ist einer der größten Verteilnetzbetreiber Deutschlands und verantwortet Betrieb und Instandhaltung der Gas-, Strom-, Wärme- und Wasserinfrastruktur in Norddeutschland. Mit über 100.000 km Netz und mehr als 2.000 Mitarbeitenden, darunter 650 Kolleginnen und Kollegen im Außendienst, spielt EWE NETZ eine zentrale Rolle in der Energiewende: Das Unternehmen modernisiert kritische Infrastruktur und sichert zugleich die unterbrechungsfreie Versorgung im gesamten Netzgebiet.
EWE NETZ sah sich mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert, für die die bestehende IT-Landschaft nicht ausgelegt war. Gesetzliche Anforderungen erhöhten kontinuierlich Umfang und Komplexität der Außendiensttätigkeiten, sowohl in der Planung im Innendienst als auch in der Ausführung vor Ort. Gleichzeitig führt der demografische Wandel in Deutschland dazu, dass eine Generation erfahrener Techniker mit über Jahrzehnte gewachsenem Wissen vor dem Ruhestand stand. Dies bringt ein strukturelles Risiko mit sich, das sich nicht allein durch Neueinstellungen auffangen lässt.
Auf operativer Ebene wurden Einsätze bislang auf Basis persönlicher Erfahrung disponiert, nicht auf Grundlage strukturierter, datengestützter Disposition. Eine vorhandene IT-Unterstützung brachte den Planungsteams jedoch keine spürbare Arbeitserleichterung. Bei über 100.000 km Gas-, Strom-, Wärme- und Wassernetz wurde die Lücke zwischen dem, was die vorhandenen Werkzeuge leisten konnten, und dem, was der Betrieb tatsächlich benötigte, angesichts weiter steigender Komplexität zunehmend unüberbrückbar.
EWE NETZ ging die Suche nach einer neuen Workforce-Management-Plattform als internes Transformationsprojekt an und nicht als klassische Softwarebeschaffung. Außendienst, Innendienst sowie KollegInnen aus Asset-Management, Asset-Support und IT kamen in strukturierten Acht-Wochen-Sprints zusammen, um ihre Anforderungen gemeinsam zu definieren und sicherzustellen, dass die Lösung den Menschen, die sie täglich im Büro wie im Feld nutzen, wirklich dient.
Drei Kriterien prägten die Entscheidung für OverIT. Die Plattform musste echte Best Practice verkörpern – keine bloße Digitalisierung bestehender Abläufe, sondern einen Wandel in der Art und Weise, wie Field-Service-Prozesse in einem Multi-Utility-Umfeld geplant und ausgeführt werden. Der Partner musste zukunftsorientiert und innovativ sein, mit einer starken Produkt-Roadmap und dem Mindset, Lösungen gemeinsam mit EWE NETZ weiterzuentwickeln. Angesichts von Umfang und Kritikalität des Betriebs mit 650 Außendienstmitarbeitenden, die ein kontinuierlich wachsendes Volumen an Serviceaufträgen über unternehmenskritische Infrastrukturen verwalten, waren Zuverlässigkeit und Qualität nicht verhandelbar.
EWE NETZ hat die OverIT NextGen Platform in seinem Betrieb eingeführt und damit die erfahrungsabhängige, manuelle Disposition durch strukturierte, datengestützte Workflows ersetzt: Echtzeit-Transparenz in Planung und Disposition, mobile-first-Ausführung im Feld und ein einheitliches System zur Datenerfassung über Strom-, Gas– und Wassernetze sind nun Realität.
Die Erfahrung von EWE NETZ zeigt, was mit Workforce Management Software für Versorgungsunternehmen generell über die Kundenbasis von OverIT hinweg möglich ist.
EWE NETZ nutzt die OverIT NextGen Platform, um Feldeinsätze über die Gas-, Strom-, Wärme- und Wassernetze in Norddeutschland zu planen, zu disponieren und nachzuverfolgen. Die Plattform bietet Echtzeit-Transparenz in der Disposition, mobile-first-Workflows für Techniker und ein einheitliches System zur Datenerfassung über alle Versorgungssparten, und ersetzt damit die fragmentierten, erfahrungsabhängigen Prozesse, die zuvor die Einsatzplanung bestimmten.
Multi-Utility-Betreiber wie EWE NETZ stehen vor einer zusammengesetzten Koordinationsaufgabe: Techniker bringen je nach Sparte unterschiedliche Skills, Zertifizierungen und Werkzeuge mit. Effektives Management erfordert eine Plattform, die den richtigen Mitarbeitenden anhand von Qualifikation und Standort dem richtigen Auftrag zuordnet, statt sich auf manuelle Erfahrung zu verlassen. Der Leitsatz von EWE NETZ bringt es auf den Punkt: den richtigen Mitarbeitenden, mit dem richtigen Skill, mit dem richtigen Werkzeug, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit.
Die Energiewende treibt die operative Komplexität für Verteilnetzbetreiber deutlich nach oben. Netzausbau, neue erneuerbare Infrastruktur und sich wandelnde regulatorische Anforderungen erhöhen Umfang und Vielfalt der Außendienstarbeit, während ein paralleler demografischer Wandel die erfahrene Belegschaft abzieht, auf die sich Versorgungsunternehmen bislang verlassen haben. Unternehmen wie EWE NETZ reagieren darauf, indem sie erfahrungsabhängige, manuelle Planungsprozesse durch strukturierte FSM-Plattformen ersetzen, die Best Practice in den Workflows verankern.
EWE NETZ führte einen strukturierten, kollaborativen Auswahlprozess durch und brachte Außendienst, Innendienst sowie Asset-Management, Asset-Support und IT in Acht-Wochen-Sprints zusammen. Drei Kriterien bestimmten die Entscheidung: echte Best Practice statt bloßer Digitalisierung; eine zukunftsorientierte Produkt-Roadmap und das Mindset zur gemeinsamen Weiterentwicklung; und höchste Ansprüche an Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit für einen systemkritischen Betrieb mit 650 Mitarbeitenden im Dauereinsatz.
OverIT arbeitet mit mehreren führenden Energieversorgungsunternehmen in Deutschland und der DACH-Region zusammen, darunter EWE NETZ, EnBW und Enercity. EWE NETZ, einer der größten Verteilnetzbetreiber Deutschlands, betreibt über 100.000 km Gas-, Strom-, Wärme- und Wasserinfrastruktur in Norddeutschland und implementiert die OverIT NextGen Platform, um sein Außendienst-Management zu modernisieren und die operative Grundlage für die Energiewende zu schaffen.