Neues Erscheinungsbild im Dispatcher

Eine schnellere, übersichtlichere Schnittstelle, die für das Tempo geschäftskritischer Vorgänge entwickelt wurde

Die Tools, auf die sich die Disponenten täglich verlassen, sollten intuitiv und einfach zu bedienen sein. Eine neu gestaltete Schnittstelle, die sich an der tatsächlichen Arbeitsweise der Disponenten orientiert und nicht daran, wie das System aufgebaut ist.

OverIT-NextGen-FSM-Neues-Erscheinungsbild-im-Dispatcher
Die Herausforderung

Mehr funktionen, mehr komplexität

Disponenten sind das Rückgrat des Außendienstbetriebs. Jeden Tag managen sie komplexe Zeitpläne, reagieren auf unvorhersehbare Ereignisse, koordinieren Ressourcen über riesige Netze hinweg und treffen Entscheidungen, die sich direkt auf die Gemeinden auswirken, die auf wichtige Dienstleistungen angewiesen sind. Ihr Arbeitsalltag ist geprägt von Schnelligkeit, Präzision und der Fähigkeit, sofort zu reagieren, wenn etwas Unerwartetes passiert.

Im Laufe der jahrelangen Produktentwicklung musste für jede neue Funktion ein Platz gefunden werden. Und der auffälligste Ort war die Funktionsleiste. Eine Aktion nach der anderen, eine Schaltfläche nach der anderen, die Funktionsleiste wuchs. Was als praktisches Navigationsinstrument begann, wurde zu etwas ganz anderem: Eine statische, feststehende Reihe mit allen denkbaren Aktionen, die ein Disponent jemals brauchen könnte, unabhängig davon, was er in diesem Moment tatsächlich tat.

Das Ergebnis ist ein Arbeitsbereich, der mehr verlangt als er gibt.

Das Drama der Rolle eines Disponenten spielt sich in Sekunden ab. Ein Zwischenfall im Schienenverkehr wird gemeldet. Ein ungeplanter Wartungsauftrag eskaliert zu einem Notfall. Ein Techniker fällt mitten in der Schicht aus. In solchen Momenten ist das Letzte, was ein Disponent braucht, eine ganze Reihe von Schaltflächen abzusuchen, um die eine wichtige Funktion zu finden.

Die Probleme, die sich Tag für Tag ansammeln:

  • Die Disponenten müssen schnell handeln und sind mit der Anzahl der sichtbaren Schaltflächen überfordert
  • Hohe kognitive Belastung verlangsamt die Reaktionszeit genau dann, wenn Geschwindigkeit am wichtigsten ist
  • Übermäßiges Scrollen, um Datenzeilen anzuzeigen, die alle auf einmal sichtbar sein sollten
  • Eine steile Einführungskurve für neue Disponenten, die lernen müssen, sich in einem komplexen Arbeitsbereich zurechtzufinden, bevor sie effektiv arbeiten können

Diese ist kein kosmetisches Problem. Für einen Disponenten, der ein Schienennetz während einer Störung verwaltet, ist jede zusätzliche Sekunde, die er mit dem Scannen der Schnittstelle verbringt, eine Sekunde, die er nicht zur Lösung des Problems nutzt.

Die Lösung

Neugestaltung nach der tatsächlichen arbeitsweise von disponenten

Das neue Erscheinungsbild im Dispatcher ist ein grundlegendes Umdenken des Dispatcher-Workspace, das auf einem einzigen Prinzip beruht: Design für den Benutzer, nicht für das System.

Durch den Einsatz einer „Validation-First“-Designmethodik basiert jede Entscheidung auf dem tatsächlichen Nutzerverhalten. Interne Workshops und Usability-Benchmarking dienten als Grundlage für die Entwicklung von Prototypen, die vor der Veröffentlichung getestet und optimiert wurden. Es wurde nichts vorausgesetzt. Alles wurde daran gemessen, wie Disponenten tatsächlich unter Druck arbeiten.

Das Ergebnis ist eine Benutzeroberfläche, die den Disponenten nicht im Weg steht und ihn das tun lässt, was er am besten kann.
Ein Disponent, der eine Störung an einer Bahnstrecke bearbeitet, öffnet seinen Arbeitsbereich. In der Funktionsleiste wird nur angezeigt, was für die ausgewählte Aufgabe relevant ist. Die am häufigsten verwendeten Aktionen sind sofort sichtbar. Alles andere ist zugänglich, aber nicht im Weg. Es sind mehr Datenzeilen auf einmal sichtbar, ohne dass man scrollen muss. Das Layout wirkt luftiger. Und wenn ein Notfall eintritt, ist der Weg vom Erkennen des Problems zum Handeln kürzer als je zuvor.

Was die Neugestaltung mit sich bringt:

  • Eine neu gestaltete Funktionsleiste, die je nach Kontext nur die relevantesten Aktionen anzeigt und so visuelle Unübersichtlichkeit beseitigt, ohne dabei die Funktionalität einzuschränken
  • Maximierung der Bildschirmfläche, so dass deutlich mehr Datenzeilen auf einmal sichtbar sind und weniger gescrollt werden muss
  • Ein übersichtlicheres, strukturierteres Layout, das die visuelle Unruhe verringert und die Aufgabenerledigung in jeder Schicht beschleunigt
  • Verfeinerte modale Abläufe und verbesserte Schaltflächenhierarchie, die die Navigation auch unter Druck intuitiv machen
  • Verbesserte Tabellenansichten mit Blocküberschriften und horizontalem Bildlauf für ein vollständiges Betriebsbild auf einen Blick
  • Konsistente Designsprache in FSM und Foundation für ein nahtloses Erlebnis auf der gesamten Plattform
  • Schnelleres Onboarding für neue Disponenten mit einem Arbeitsbereich, der sofort lesbar und navigierbar ist
Vorteile

Auswirkungen auf den betrieb – vom ersten Tag an

Schnellere Aufgabenbearbeitung und kürzere Reaktionszeiten durch eine übersichtlichere, kontextbewusste Benutzeroberfläche
Geringere kognitive Belastung und weniger visuelle Anspannung in jeder Schicht – für sicherere Entscheidungen unter Druck
Beschleunigtes Onboarding für neue Disponenten mit einem sofortigen intuitiven Arbeitsbereich
Es werden mehr Betriebsdaten auf einen Blick angezeigt, wodurch das Scrollen reduziert und das Situationsbewusstsein verbessert wird